23. August 2011
Liebe Blogleserin, lieber Blogleser,
dieser Blog besteht aus drei thematisch unterschiedlichen Kategorien, welche mit Musik, Literatur und Alltägliches/Unsägliches überschrieben wurden. Es steht Ihnen frei, auf der Hauptseite einfach alles in absteigender Reihenfolge der Veröffentlichung zu lesen.
Aber es macht vermutlich Sinn, Ihren jeweiligen persönlichen Interessen gemäß, sich für eine der drei Kategorien zu entscheiden (rechts in der Menüleiste), und dann dort weiterzuschmökern.
Die Kategorien im einzelnen:
Musik - der Sinn des Lebens
Hier finden Sie alles, was im Großkontext britischer Popmusik und des sogenannten Indie-Pops im Allgemeinen wichtig und richtig zu sein scheint.
Hilfreiche Musiktipps - der Autor fischt für Sie regelmäßig die Perlen aus dem unüberschaubaren Meer neuer Musik heraus, an denen Sie sich sodann in Form von verlinkten Videos laben können.
Rezensionen - die vermeintlich bedeutendsten Neuerscheinungen werden selbstverständlich in einer ausführlicheren Abhandlung gewürdigt.
Pophistorische Analysen - hin und wieder ein etwas voluminöserer Artikel zu einem ausgewählten Thema aus dem weiten Feld der popkulturellen Diskurse.
Kurz gesagt: hier kann man zwar auch viel lesen, aber insbesondere kann man in dieser Kategorie ganz viel tolle Musik hören.
Wenn Sie eine ganz bestimmte Band suchen, nutzen Sie einfach die “Suche”-Funktion rechts oben.
Literatur - oder was der Autor dafür hält
Nennen wir es “Trashhumor”!
Wobei über “Trash” als Bezeichnung für das hier Gebotene vermutlich umfassender Konsens besteht, während über das “Humor” verschiedene Meinungen im Umlauf sind…
Hier geht es also nicht um die Kunst anderer, sondern diese Kategorie ist tatsächlich der Tatort und das Futteral für den literarischen Auswurf des Autors.
Alltägliches/Unsägliches
Die eher konventionelle Form der Blogschreiberei.
Was eben noch so alles anfällt, während man durchs Leben stolpert. Der kulturelle und verbale Restmüll unserer Mitmenschen, wenn Sie so wollen.
Reichlich Fotos auch, mit lustigen und weniger lustigen Fundstücken aus dem Alibert des alltäglichen Wahnsinns.
Die Trennschärfe insbesondere zwischen Kategorie 2 und 3 ist natürlich oft nur schwach, so dass einige Beiträge auch in mehr als einer Kategorie auftauchen können.
Aber fangen Sie jetzt einfach an zu lesen - es liegt einiges vor Ihnen.
Viel Vergnügen!
Kategorie Alltägliches/Unsägliches | 1 Kommentar »
20. Mai 2012
Rückblickend muss man konstatieren, dass die Protagonisten der kritischen Theorie durch ihr Exil in den Vereinigten Staaten zwar womöglich ihr Leben gerettet haben, der Theorie selbst aber einen Bärendienst erwiesen. War es doch nach ihrer Rückkehr zeitweise nurmehr geschulten Exegeten möglich, den Vorlesungen konzentriert zu folgen. Auf Grund des kaum zu leugnenden und oft ans Unverständliche sich annähernden Akzents, den Horkheimer und Adorno aus Übersee in die alte Heimat mitgebracht hatten. Von den fancy haircuts und der ablenkenden, jazz-ähnlichen Hintergrundsgmusik mal ganz zu schweigen.
Überzeugen Sie sich selbst an Hand jenes kleinen Ausschnitts aus einer Lesung Theodor Wiesengrunds aus dem Kulturindustrie-Kapitel der “Dialektik der Aufklärung”, gehalten 1950, in einem “Bowling-Center” (sic!) unweit Montabaur.
Kategorie Literatur | 0 Kommentare »
17. Mai 2012
Eine Schwallbrause ist ein recht nützlicher Gegenstand in einer Sauna.
Aber Schwallbrause ist auch in vielerlei Hinsicht eine treffende Bezeichnung für das, was ich hier tagein tagaus so reinschreibe, nicht wahr?
As is beautifully demonstrated in this little cartoon that I directed for You.
Fürchte (für Sie, liebe Leser), dass dies erst der Anfang einer wenigversprechenden Regisseur-Karriere war…
Kategorie Literatur | 0 Kommentare »
14. Mai 2012
Soeben in meinen Reiseunterlagen fürs Altmühltal mit Freude gelesen:
“In den Gewässern des Altmühltals finden sich zahlreiche Kleinfischarten, darunter die Elritze, der Gründling, das Moderlieschen und der Bitterling.”
Die paradigmatische Hartz-IV-Familie der deutschen Fließgewässer: Der Gründling legt sich wiederholt auf die Elritze, und heraus kommen das Moderlieschen und der Bitterling.
Honni soit qui mal y pense.
Kategorie Alltägliches/Unsägliches | 0 Kommentare »
7. Mai 2012
Netter Textfalschversteher eines Klassenkameraden, der mir gerade nach 25 Jahren aus gottweißwasfür Gründen wieder in den Sinn kam:
“Ne schööne Jruus an all die, die auf Elba sind!” (BAP)
In Wirklichkeit:
“Ne schööne Jruus an all die, die unfehlbar sind.”
Kategorie Alltägliches/Unsägliches | 0 Kommentare »
4. Mai 2012
Schrankenwärter ist naturgemäß stets ein Übergangs-Job!
Kategorie Literatur | 0 Kommentare »
2. Mai 2012
Eine der schönsten Vokabeln aus der aktuellen Jugendsprache ist das nette Wörtchen “ranzig”. Ranzig bezeichnet treffend wahlweise Dinge oder Menschen, die wir zu unserer Zeit vermutlich “abgesypht” genannt hätten. So wie in folgendem schönen Dialog, dem ich heute im Bus lauschen durfte:
Jugendliche 1: “Ey, der eine Englischlehrer, der stinkt voll!”
Jugendliche 2: “Der Berger? Boah, Ranz!”
Selbst wenn man mal davon absieht, dass viele Teenager schon einen mords Ranzen haben, und man ja, zumindest früher, einen Ranzen aufhatte, wenn man zur Schule ging, scheint mir das unten abgebildete Lehrinstitut durch die Schmäh-Graffitti jedenfalls recht treffend charakterisiert…
Kategorie Alltägliches/Unsägliches | 0 Kommentare »
2. Mai 2012
Dies ist der automatische Anrufbeantworter der Bürgerinitiative gegen die Belästigung durch pseudohumoristische Ansagen auf automatischen Anrufbeantwortern.
Der BGDBDPAAAA.
Oder auch kurz: BAB-Witz.
Oder noch kürzer: .
Wenn Sie einen Fall melden wollen oder sich für die Termine unserer Selbsthilfegruppe interessieren, nennen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, und wir rufen Sie zurück.
Kategorie Literatur | 0 Kommentare »
22. April 2012
Pech in der Liebe?
Nicht traurig sein, sondern einfach zu Kohle machen!
Kategorie Alltägliches/Unsägliches | 0 Kommentare »
16. April 2012
Das osthessisch-nordbayerische Grenzgebiet war sein Zuhause:
Der große Heimatdichter- und Zeichner Sterbfritz Istergiesel.
Und heute wäre er 150 Jahre alt geworden.
Eine Aura aus Mythen umrankt Istergiesels Leben und Werk.
Magdlos blieb er - schlüchtern wie er war, dabei hätte er so gerne mal seine Hauswurz in einem Busenborn gebettet. Eine Maid beurspringen, Wildflecken auf dem Plumeaux - das blieb sein einsamer Traum, das Themar all seiner Verse.
So suchte er manches Mal Trost bei den Dirnen, im Schlitz der großen Lüder, doch erstaunlich selten bekam er sein Eidengesäß wirklich zu einem Marsch nach Poppenhausen hoch, denn - so ists überliefert - Istergiesel war ein rechtes Sparbrod.
Im Alter hatte er zunehmend Probleme beim Wasser losen, wurde ein bißchen Dipperz und sein Leben machte nur noch mittel Sinn.
Doch in der Erinnerung der Menschen der Region bleibt er, der Böcklin aus Bad Bocklet, der Zuckmayer aus Rödelmaier, der Dichter und Maler ihrer Herzen und eine ihrer wichtigsten Identifikationsfiguren.
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13. April 2012
Darf man eigene Witze gut finden?
Na ja, man sollte, sonst würde das Schreiben ja keinen Spaß machen.
Hier jedenfalls meine Lieblings-Eigenkreation aus 2011:
Prägnant verneinte die israelische Stewardess meine Frage nach einer Frauenzeitschrift:
“Tut mir Leid. ELLE all!”
Kategorie Literatur | 0 Kommentare »